Über das Rime Zentrum


Das Rime Zentrum (Ri-me bedeutet: Nicht-Sektierertum“) ist ein gemeinnütziger Verein der die Förderung der tibetisch-buddhistischen Kultur und im Besonderen die Erhaltung der buddhistischen Literatur zum Ziel hat. 



 

Der Verein wurde vom Inhaber der Fachbuchhandlung Tsongkang, Martin Schwarzwälder initiiert und mit Martina Frank und Cristina Schaaf am 23.11.2008 gegründet. Seit dem 19.12.2008 sind wir vom Finanzamt Saarbrücken als gemeinnützige Körperschaft vorläufig und seit dem 8.11.2010 vollständig anerkannt. Im Weiteren sind wir berechtigt für Spenden und Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) auszustellen.

 

Der Verein steht in der Tradition der Rime Begründer Jamyang Khyentse Wangpo, Jamgon Kongtrul und Chogyur Lingpa die im 19. Jahrhundert entstand. Der Verein wurde gegründet mit der Absicht den Tibetischen Buddhismus in allen 8 Praxislinien der Nyingmapa, Kadampa (Gelugpa), Sakyapa, Kagyüpa und den Lehren der Shangpa-Kagyüpa, Schordruk (6 Yogas), Shische (Chöd) und Dorje Sum Gye (Drei Vajras) zu erhalten. Das Rime Zentrum ist das erste seiner Art in Deutschland - wenn nicht europaweit. Allgemein gab es nur wenige Klöster / Zentren in Tibet,  die verschiedene Traditionen beherbergten. Eines der wenigen, ist das Larung Gar Kloster in Serthar, das von Jigme Phüntsok gegründet wurde. Hier lebten bis 2001, bevor die chinesische Besatzung viele vertrieb und die Gebäude zerstörte, ca. 10.000 Ordinierte aus allen Traditionen.

 

Wir haben eine unvoreingenommene Einstellung gegenüber den Lehren aller Schulen und Traditionen des Buddhismus. Diese von Offenheit geprägte Einstellung, die besonders in der im 19. Jahrhundert in Tibet entstandenen Rime-Bewegung (tib. „Ris-med“ = „unparteiisch, vorurteilsfrei“) kultiviert wurde, hat Eingang in viele tibetische Schulen gefunden. Ziel dieser Bewegung war es, die zahlreichen Übertragungslinien authentisch zu erhalten und die in Tibet verbreitete Konkurrenz der großen Schulen untereinander (Sektierertum) zu überwinden.

 

Rime hat nicht die Absicht eine eigene Schule zu sein und es wird auch keine Vermischung der Traditionen oder ein Einheits-Buddhismus angestrebt, sondern es geht um den Erhalt, die Erforschung und Förderung der verschiedenen Praktiken und Lehren des Tibetischen Buddhismus in ihrer Einzigartigkeit. Gleichzeitig wird ein Beitrag geleistet, zum Abbau von Sektierertum und Vorurteilen. (Buchtip: Jürgen Manshardt: Offene Weite - Freier Geist und Ringu Tulku: The Rime Philosophy) Kurzum: Jeder an den Lehren des Buddha Interessierte, der zu uns kommt, wird bei uns diesen Geist der Offenheit antreffen.

 

Ein ganz besonderes Anliegen ist die Erhaltung der schriftlichen Literatur aller Schulen des Buddhismus. Es gibt inzwischen eine große Anzahl von Büchern über den Buddhismus. Bedauerlicherweise sind viele Bücher inzwischen vergriffen oder nur schwer der Allgemeinheit zugänglich. Mehr über unser Projekt „1. Öffentliche Buddhistische Bibliothek Deutschlands“ unter www.buddhistische-bibliothek.de 

Der Vorstand

1. Vorsitzender

Martin Schwarzwälder

info@rime-zentrum.de

2. Vorsitzende

Martin Zimmer

zimbomz@gmx.d

3. Kassenwart und Bibliothekar

Finbarr O´Farrell

finbarrO@t-online.de